Menu

Glossar


Alter

Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr und dem Geburtsjahr.

Altersguthaben

Das Altersguthaben entspricht dem gesetzlichen BVG-Teil nach Art. 15 BVG.

Altersgutschriften, Sparbeiträge

Die jährlichen Altersgutschriften/Sparbeiträge ergeben sich aus dem Vorsorgeplan, der von der Vorsorgekommission der jeweiligen Unternehmung bestimmt wird.

Alterskinderrente, Invalidenkinderrente, Waisenrente

Die Invalidenkinderrente/Waisenrente/Alterskinderrente beträgt einen Sechstel der Invalidenrente, beziehungsweise der zuletzt ausgerichteten Altersrente. Der Anspruch des Kindes besteht bis zum 18. Altersjahr. Der Anspruch besteht auch nach dem 18. Altersjahr, wenn sich das Kind noch in Ausbildung befindet oder zu mindestens 70% invalid ist. Der Anspruch besteht längstens bis zum 25. Altersjahr.

Altersrente

Die Höhe der Altersrente ergibt sich aus der Multiplikation des zum Zeitpunkt der Pensionierung vorhandenen Sparguthabens (Obligatorium plus Überobligatorium) mit dem altersabhängigen Umwandlungssatz.

Amtliche Beglaubigung

Mit der amtlichen Beglaubigung wird die Echtheit einer oder mehrerer Unterschriften auf einem Dokument bestätigt. Amtliche Beglaubigungen werden je nach Kanton von unterschiedlichen Stellen erstellt (z. B. Notar oder Gemeindeschreiber). Die Kosten für die amtliche Beglaubigung trägt die versicherte Person.

Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten.

Austrittsleistung/Freizügigkeitsleistung

Verlässt die versicherte Person die Symova bevor ein Vorsorgefall eintritt, hat sie Anspruch auf eine Austrittsleistung. Ebenso hat eine versicherte Person, deren Rente der Eidg. Invalidenversicherung nach Verminderung des Invaliditätsgrades herabgesetzt oder aufgehoben wird, am Ende der provisorischen Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruchs Anspruch auf eine Austrittsleistung.

Die Höhe der Austrittsleistung wird im Vorsorgereglement definiert.

Die Austrittsleistung wird an die neue Vorsorgeeinrichtung der versicherten Person resp. an eine Freizügigkeitseinrichtung überwiesen.

Bei Eintritt in die Stiftung sind Austrittsleistungen aus früheren Vorsorgeverhältnissen in die Stiftung einzubringen.

Die Austrittsleistung wird auch als Freizügigkeitsleistung bezeichnet.

Nähere Informationen zur Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung) erhalten Sie in dieser Broschüre des Bundesamtes für Sozialversicherungen, welche in neun Sprachen verfügbar ist.
https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/bv/grundlagen-und-gesetze/grundlagen/vergessene-freizuegigkeitsguthaben.html

Barauszahlung

Eine Barauszahlung ist auf Verlangen der versicherten Person möglich, wenn diese:

  • die Schweiz endgültig verlässt (vorbehalten bleibt die Einschränkung von Barauszahlungen in die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, nach Island, Liechtenstein oder Norwegen);

  • eine selbstständige Erwerbstätigkeit aufnimmt und der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr untersteht;

  • die Austrittsleistung weniger als der Jahresbeitrag (Arbeitnehmerteil) beträgt.

BBSA

Die BBSA ist die bernische BVG und Stiftungsaufsicht.
Die Symova untersteht der BBSA.

Beiträge

Die Höhe der Beiträge, insbesondere der Altersgutschriften/Sparbeiträge und der Risikobeiträge sowie allfälliger Sanierungsbeiträge, richtet sich nach dem Vorsorgeplan.
Die paritätisch zusammengesetzte Vorsorgekommission (Arbeitnehmer und Arbeitgeber) bestimmt über die Höhe der Beiträge, die paritätisch (von Arbeitnehmern und Arbeitgebern) finanziert werden.

Beitragsprimat

Die Symova führt die Altersvorsorge im Beitragsprimat. Die Altersleistungen werden mit Hilfe des Umwandlungssatzes auf der Basis des vorhandenen Sparguthabens berechnet.

BVG

Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982.

BVG-Altersguthaben

Das BVG-Altersguthaben entspricht dem gesetzlichen BVG-Teil.

BVG-Mindestzins

Das BVG-Altersguthaben wird mit dem BVG-Mindestzins verzinst. Der Bundesrat legt den BVG-Mindestzins fest.

BVG-Schattenrechnung

Die Symova ist eine umhüllende Kasse. Die Mindestleistungen nach BVG werden aber in jedem Fall erbracht.

In der BVG-Schattenrechnung ist ersichtlich, wie hoch die gesetzlichen Mindestleistungen nach BVG sind.

BVV1

Verordnung über die Aufsicht in der beruflichen Vorsorge vom 10. und 22. Juni 2011.

BVV2

Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 18. April 1984.

BVV3

Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen vom 13. November 1985.

Duoprimat

Im Duoprimat werden die Altersleistungen im Beitrags- und die Risikoleistungen im Leistungsprimat berechnet.

Eheähnliche Lebensgemeinschaft (Unterstützungsvertrag)

Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft, auch unter Personen gleichen Geschlechts, ist der Ehe bezüglich des Rentenanspruchs unter bestimmten Voraussetzungen gleichgestellt.

Ehegattenrente

Die Höhe der Ehegattenrente richtet sich nach dem Risikomodul, welches von der Vorsorgekommission im Vorsorgeplan gewählt wird. Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft (Unterstützungsvertrag) ist der Ehe bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen bezüglich des Rentenanspruchs gleichgestellt.

Eingetragene Partnerschaft

Die Partnerschaft gemäss Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (Partnerschaftsgesetz, PartG) ist der Ehe gleichgestellt. Wenn das Reglement vom Ehegatten spricht, ist auch der eingetragene Partner erfasst. Gleiches gilt für den reglementarischen Begriff der Scheidung, welcher auch die gerichtliche Auflösung der eingetragenen Partnerschaft beinhaltet, sowie den Begriff des geschiedenen Ehegatten, welcher sich auch auf den Partner nach gerichtlicher Auflösung der eingetragenen Partnerschaft bezieht.

Einkäufe

Hat eine versicherte Person das Alter von 25 Jahren überschritten, so kann sie oder der Arbeitgeber jederzeit mit einem zusätzlichen Einkauf das Sparguthaben der versicherten Person bis zu einem Maximalbetrag erhöhen. Der Einkauf wird dem überobligatorischen Sparguthaben gutgeschrieben. Wurde ein Vorbezug für Wohneigentum getätigt, so dürfen freiwillige Einkäufe erst vorgenommen werden, wenn der Vorbezug zurückbezahlt ist. Vorbehalten ist der Einkauf aufgrund einer Vorsorgelücke im Falle einer Scheidung. Der letzte Einkauf in einem Kalenderjahr muss jeweils bis spätestens am 15. Dezember erfolgen, um noch verarbeitet werden zu können.

Eintrittsschwelle

Die Eintrittsschwelle definiert die Untergrenze des versicherungspflichtigen Jahreseinkommens. Die Eintrittsschwelle richtet sich nach dem Vorsorgeplan, welcher von der Vorsorgekommission gewählt wird.

FZG

Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsgesetz) vom 17. Dezember 1993.

FZV

Verordnung über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsverordnung) vom 3. Oktober 1994.

Invalidenrente

Die Höhe der Invalidenrente richtet sich nach dem Risikomodul, welches von der Vorsorgekommission im Vorsorgeplan gewählt wird. Entscheidend für die Leistungspflicht der Symova ist, dass die versicherte Person bei Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit der Vorsorge der Symova unterstand.

Invalidität

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Die Beurteilung ob eine Invalidität vorliegt, erfolgt durch die Eidg. Invalidenversicherung. Die Symova übernimmt die Feststellungen der Eidg. Invalidenversicherung. Sie kann hierfür Einsicht in die IV-Akten verlangen.

Kapitalabfindung

Die versicherte Person kann anstelle der vollen Altersrente oder eines Teils davon eine Kapitalabfindung in der Höhe des vorhandenen Sparguthabens verlangen. Eine allfällige Teil-Kapitalabfindung erfolgt anteilsmässig zulasten des obligatorischen und überobligatorischen Sparguthabens. Die mitversicherten Hinterlassenenleistungen sind in der Kapitalabfindung eingeschlossen und eine spätere Leistungspflicht bei Tod des Rentenbezügers entfällt im Ausmass der Kapitalabfindung. Die versicherte Person hat der Geschäftsstelle eine entsprechende Erklärung spätestens sechs Monate vor Entstehung des Anspruches schriftlich und vom allfälligen Ehegatten mitunterzeichnet einzureichen. Die Unterschrift des Ehegatten muss amtlich beglaubigt oder bei der Geschäftsstelle oder dem Arbeitgeber auf ihre Richtigkeit geprüft worden sein. Bei laufenden Invaliden- und Ehegattenrenten kann mit Erreichen des Rücktrittsalters keine Kapitalabfindung verlangt werden.

Koordinationsabzug

Der Koordinationsabzug dient der Koordination der Vorsorgeleistungen gemäss unserem Vorsorgereglement mit den Leistungen aus der 1. Säule AHV/IV. Die Höhe des Koordinationsabzuges ist abhängig vom Vorsorgeplan, welcher von der Vorsorgekommission gewählt wird. Die Berücksichtigung des Beschäftigungsgrades wird ebenfalls im Vorsorgeplan geregelt.

Leistungskürzungen

Invaliditäts- und Hinterlassenenleistungen werden gekürzt, soweit sie zusammen mit anderen anrechenbaren Einkünften 90% des der versicherten Person mutmasslich entgangenen Jahreslohnes übersteigen.

Leistungsprimat

Im Leistungsprimat richtet sich die Höhe der Leistungen nach dem versicherten Lohn.

Bei der Symova werden die Risikoleistungen im Leistungsprimat berechnet.

Massgebender Lohn

Der massgebende Jahreslohn entspricht dem am 1. Januar eines Jahres beziehungsweise bei Beginn des Arbeitsverhältnisses vereinbarten Jahreslohn gemäss AHVG inkl. regelmässig anfallender Zulagen und Boni. Nicht versichert werden gelegentlich, unregelmässig oder vorübergehend anfallende Lohnbestandteile. Ist eine versicherte Person weniger als ein Jahr bei der angeschlossenen Unternehmung beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den sie bei ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde.

Meldepflicht

Die versicherte Person, die anderen Anspruchsberechtigten sowie die Arbeitgeber sind verpflichtet, der Symova wahrheitsgetreu über die für die Vorsorge massgebenden Verhältnisse Auskunft zu erteilen und Änderungen, die das Vorsorgeverhältnis betreffen, sofort mitzuteilen.

Risikobeiträge

Risikobeiträge sind Beiträge für die Finanzierung der Leistungen bei Invalidität und Tod (Risikoleistungen).

Risikoleistungen

Als Risikoleistungen werden die Leistungen bei Invalidität und Tod bezeichnet. Die Risikoleistungen werden bei der Symova im Leistungsprimat berechnet.

Rücktrittsalter

Ein Altersrücktritt ist zwischen Alter 58 und 70 flexibel möglich. Das ordentliche reglementarische Rücktrittsalter wird erreicht am Monatsersten nach der Vollendung des 65. Altersjahres.

Sparguthaben

Für jede versicherte Person wird ein individuelles Alterskonto geführt, aus dem das BVG-Altersguthaben und das Sparguthaben ersichtlich sind. Das obligatorische und überobligatorische Sparguthaben setzen sich zusammen aus:

  • den von der versicherten Person eingebrachten Austrittsleistungen und getätigten Einkäufen;

  • den für die versicherte Person während ihrer Zugehörigkeit zur Symova geleisteten Altersgutschriften;

  • dem auf diesen Beträgen vergüteten Zins, wobei die Altersgutschriften des laufenden Jahres nicht verzinst werden.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat ist das oberste Organ der Symova. 

Technischer Zinssatz

Der technische Zinssatz ist ein langfristig ausgerichteter Zinssatz, der für versicherungstechnische Berechnungen wie z. B. die Berechnung des Umwandlungssatzes sowie der Rentenbarwerte massgebend ist (Diskontsatz für die künftigen Rentenzahlungen). Der Stiftungsrat legt den technischen Zinssatz fest.

Todesfallkapital

Ein Todesfallkapital wird fällig, wenn die versicherte Person oder der Bezüger einer Invalidenrente vor Erreichen des Rücktrittsalters stirbt und keine Ehegattenrente beziehungsweise Rente nach eheähnlicher Lebensgemeinschaft gemäss diesem Reglement zur Auszahlung gelangt. Das Todesfallkapital entspricht dem Sparguthaben am Ende des Sterbemonates abzüglich einer allfälligen Abfindung an den Ehegatten.

Umhüllende Pensionskasse

Die Symova ist eine umhüllende Pensionskasse und versichert mehr als nur die gesetzlichen Minimalleistungen nach BVG. Die über die Minimalleistungen nach BVG hinausgehenden Leistungen werden als Überobligatorium bezeichnet. Das BVG und das Überobligatorium werden bei der Symova gleich behandelt. Die Minimalleistungen nach BVG werden in jedem Fall erbracht. Zu diesem Zweck wird die BVG-Schattenrechnung geführt.

Umwandlungssatz

Der Umwandlungssatz wird durch den Stiftungsrat bestimmt. Es handelt sich dabei um einen Berechnungsparameter, welcher benötigt wird, um aufgrund des vorhandenen Sparguthabens die Altersrente zu berechnen:
Altersrente = Sparguthaben x Umwandlungssatz.

Unterdeckung

Eine Unterdeckung besteht, wenn am Bilanzstichtag das nach anerkannten Grundsätzen durch den Experten für berufliche Vorsorge berechnete versicherungstechnisch notwendige Vorsorgekapital nicht durch das dafür verfügbare Vorsorgevermögen gedeckt ist.

Versicherter Lohn

Der versicherte Lohn entspricht dem massgebenden Lohn abzüglich des Koordinationsabzuges gemäss Vorsorgeplan. Die Berücksichtigung des Beschäftigungsgrades ist im Vorsorgeplan geregelt. Der versicherte Lohn bildet die Grundlage für die Berechnung der Beiträge und der Leistungen.

Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten werden vollumfänglich der angeschlossenen Unternehmung belastet. Der Stiftungsrat legt die Verwaltungskosten der Symova fest.

Vorsorgefall

Mit dem Begriff Vorsorgefall werden jene Ereignisse in einen Begriff gefasst, die im Rahmen der beruflichen Vorsorge versichert sind. Ein Vorsorgeschutz besteht für die Risiken Alter, Tod und Invalidität. Ein Vorsorgefall tritt mit der Invalidität (Eintritt Invalidität gem. Eidg. IV), dem Tod oder der Pensionierung ein.

Vorsorgekommission

Jedes Vorsorgewerk hat eine paritätisch aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammengesetzte Vorsorgekommission. Die paritätische Vorsorgekommission bestimmt aus ihrer Mitte je einen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerdelegierten. Die Symova informiert diese Delegierten, welche ihrerseits die übrigen Mitglieder der paritätischen Vorsorgekommission informieren.

Zu den Aufgaben der Vorsorgekommission gehören unter anderem:

  • Die Wahl der Mitglieder des Stiftungsrates;

  • die Bestimmung des Vorsorgeplans, der Finanzierung und deren Abänderung, jeweils unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der Vorgaben des Stiftungsrates;

  • der Beschluss über die Verwendung der freien Mittel einerseits und die Bestimmung weitergehender Sanierungsmassnahmen als allfällig vom Stiftungsrat erlassene Vorgaben andererseits – jeweils unter Einhaltung der Reglemente und der gesetzlichen Bestimmungen.

Vorsorgeplan

Der Vorsorgeplan umfasst die für ein Vorsorgewerk gültigen Module bezüglich Vorsorgeleistungen und Finanzierung. Die Vorsorgekommission bestimmt über die paritätisch finanzierten Module (Leistungen und Finanzierung). Die zur Auswahl stehenden Module werden durch den Stiftungsrat definiert. Leistungen und Beiträge welche nur durch die angeschlossenen Unternehmungen finanziert werden, liegen nicht in der Kompetenz der Vorsorgekommission.

Vorsorgewerk

Die Symova wird als Sammelstiftung geführt. Darin wird für jede angeschlossene Unternehmung ein einzelnes Vorsorgewerk geführt. Jedes Vorsorgewerk hat eine eigene Vorsorgekommission und einen eigenen Vorsorgeplan.

WEFV

Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge vom 3. Oktober 1994.

Wohneigentum

Die versicherte Person kann bis drei Jahre vor Entstehung des Anspruchs auf Altersleistungen ihren Anspruch auf Vorsorgeleistungen oder einen Betrag bis zur Höhe ihrer Austrittsleistung für Wohneigentum zum eigenen Bedarf verpfänden oder einen Betrag bis zur Höhe ihrer Austrittsleistung für Wohneigentum zum eigenen Bedarf vorbeziehen. Hat die versicherte Person im Bezugszeitpunkt das 50. Altersjahr überschritten, kann sie nur noch einen Teil der Austrittsleistung beziehen. Ein Vorbezug kann beziehungsweise muss unter bestimmten Umständen zurückbezahlt werden.

Der vorbezogene Betrag wird anteilsmässig dem obligatorischen und überobligatorischen Sparguthaben belastet.

Für den Vorbezug beträgt der Mindestbetrag 20’000 Franken Für eine allfällige spätere Rückzahlung beträgt der Mindestbetrag seit dem 01.10.2017 10‘000 Franken

Ein Vorbezug kann alle 5 Jahre geltend gemacht werden.

Zulässige Objekte des Wohneigentums sind die Wohnung und das Einfamilienhaus für Eigenbedarf. Weitere zulässige Formen sind das Miteigentum und gewisse Mieterbeteiligungen.

Alle externen Kosten, die im Zusammenhang mit dem Vorbezug oder der Verpfändung entstehen, sind durch die versicherte Person zu tragen. Entstehen der Symova im Zusammenhang mit dem Vorbezug oder der Verpfändung ausserordentliche Aufwendungen, so werden diese ebenfalls der versicherten Person beziehungsweise einer anderen anspruchsberechtigten Person in Rechnung gestellt.

Die Symova erhebt zusätzlich eine einmalige Kostenpauschale von 200.00 Franken pro Verpfändung und Vorbezug.